Turnier in Sotschi

 Halbfinale: Bate Borisow : Austria Wien 1:1 (11:12 n.E.)

Finale: Viktoria Pilsen : Austria Wien 0:2

3-7.02.2010 (Russland)

Das Gerücht, dass unsere Austria beim preolympischen Turnier im südrussischen Sotschi teilnehmen wird, wurde mir beim letzten Auswärtsderby vorm Hanappistadion vom ehemaligen Austria-Fanbeauftragten Martin S.  bestätigt. Damit konnte nun offiziell die Planung für Anreise und Unterkunft im russischen Olympiaort 2014 begonnen werden. Obwohl die Aua täglich von Wien nach Sotschi fliegt, nahmen wir mit Aeroflot den Umweg über Moskau in Kauf. Bei der Preisgestaltung der Aua ist es kein Wunder, dass die Fluglinie nahe an der Pleite steht. Sollte der Flug Wien-Sotschi bei der AUA rund 800€ kosten, buchten wir bei Aeroflot Wien-Moskau-Sotschi und retour um kostengünstige 246€ inkl. aller Abgaben und Gebühren. Obwohl anfangs großes Interesse im Austria-Fanlager für dieses 3-tägige Turnier bestand, war wieder einmal nur der äußerst harte Kern der Veilchen bereit, Russland in Angriff zu nehmen. Nach einigen Problemen mit der russischen Botschaft (die von uns im Internet besorgte Hotelbuchung wurde nicht als Einladung anerkannt), bekamen wir dann doch um 35€ pro Person das begehrte Visum. Wir waren in diesem Fall 4 Mann der Bulldogs, außer mir waren dies unser Präsi Jörg, Andi mit y und Virus. Virus durfte allerdings nicht alleine nach Russland, sondern er hatte als Aufpasser noch seine Lebensabschnittspartnerin Nina mit im Schlepptau. Nina war aber nicht die einzige Austrianerin im Aeroflotflieger nach Moskau, denn die zweite Partie unserer insgesamt 9 Leute großen Fandelegation bestand aus den Fedayn und Commando Suff-Mitgliedern Dani, Michi, Domi und Dominik.

In der Nacht vom 2. auf den 3. Februar um 00:30 MEZ ging es vom Flughafen Wien-Schwechat nach Moskau Sheremedevo I. Dort hatten wir einige Stunden Aufenthalt und damit genügend Zeit vom internationalen Sheremedevo I. zum nationalen Sheremedevo II. zu wechseln. Obwohl sich beide Flughäfen die Start- und Landebahnen teilen, sind sie nicht miteinander verbunden und müssen mit dem Taxi oder dem Flughafen-Shuttlebus angesteuert werden. Die Fahrt dauerte ca. 10 Minuten und so konnte man die riesige Größe des Flughafens nicht nur erahnen, sondern auch sehen. Am neuen Inlandsterminal besorgten wir uns bei einem Bankomaten die ersten russischen Rubel. Für die Rubel bekamen wir billige Marlboro für knapp über einen Euro je Schachtel, die gleich vor dem Terminal bei Minus 10 Grad Außentemperatur gekostet wurden. Der Anschlussflug von Moskau nach Sotschi erfolgte ohne Probleme und im Gegensatz zur Eiseskälte in der russischen Hauptstadt erwartete uns an der so genannten südrussischen Riviera Sonnenschein mit 15 Grad Celsius und damit frühlingshafte Wetterbedingungen. Der Flughafen in Sotschi wird zurzeit von der Strabag bis zu den olympischen Spielen 2014 auf Vordermann gebracht. Ein neues 400 Meter langes Terminal wird den Flughafen, der übrigens im Besitz des auch in der österreichischen Wirtschaft bekannten russischen Oligarchen Oleg Deripaschka (Magna, Strabag) ist, auf westlichen Standard bringen. Heute gleicht die Ankunftshalle einem baufälligen Schupfen von einer heruntergekommen Kolchose irgendwo in Ostsibirien.

Vorm Flughafen warteten Dutzende legale und illegale Taxifahrer um mit uns ins Geschäft zu kommen. Auch wir fanden in einem VW-Bus zu neunt locker Platz und um 2000 Rubel (ca. 50 Euro) ging es vom Flughafen Sotschi-Adler die restlichen 20 Kilometer ins Stadtzentrum von Sotschi. Der „Ersatztaxler“ hatte aber leichte Orientierungsprobleme und musste einige Male nachfragen um uns ins Staraya Melnitsa, unserer Hotelanlage, zu bringen. Beim ersten Eindruck eine für russische Verhältnisse schöne Anlage, nur leider am falschen Platz gebaut. Statt am Meer befand sich das Hotel irgendwo in den Vorstadthügeln zwischen uralten Autowerkstätten, heruntergekommenen Plattenbauten aus altkommunistischen Zeiten, aber auch nagelneuen Luxusvillen, vor denen beispielsweise Audi Q7 oder Porsche Cayenne parkten. Nach dem Bezug der Zimmer begaben wir uns zu Fuß auf den Erkundungsweg in das Stadtzentrum, 20 Minuten die Serpentinen bergab bis zur Hauptstraße Adler-Sotschi, auf der sich die Autos mehr stauten, als sie fuhren. Auf dem Fußweg in die City fielen uns die vielen Kleinbusse auf, die mit verschiedenen Nummern ähnlich wie die Istanbuler Dolmustaxis auf verschiedenen Linien unterwegs waren. Nach einer knappen Stunde Fußmarsch durch die weitläufige Vorstadt kamen wir durch puren Zufall am Stadion vorbei, das wir natürlich sofort besichtigten. Die Anlage besteht aus einem alten, baufälligen Hauptplatz mit beidseitigen unüberdachten Tribünen, einem neuen Kunstrasenplatz mit kleiner aber schöner überdachter Tribüne und einem relativ großem Sporthotel. Wie es der Zufall so wollte trafen wir bei unserem Stadionrundgang auf die Austria-Delegation bei ihrer Ankunft. Beim Aussteigen aus dem Bus wurden einige Spieler mehr (zum Beispiel Rückkehrer Roland Linz), einige wiederum weniger begeistert empfangen. Danach wurde in einer russischen Pizzeria das Abendessen eingenommen, im Anschluss  in unserem Hotel im Gemeinschaftsraum bei Bier und Vodka der große Pokerabend begonnen, wobei sich die Bulldogs als die abgebrühteren Pokerfaces auszeichnen konnten.

Am nächsten Morgen war das frühlingshafte Wetter bereits Geschichte, denn bei nur mehr 5 Grad Celsius und leichtem Nieselregen ging es ins Stadion zum ersten Spiel dieses Turniers. Unsere Austria traf im ersten Spiel des Bewerbes auf den Championsleague und Europaleague erprobten weißrussischen Serienmeister Bate Borisow. Zu unserer Überraschung waren auch ca. 15 Fans aus Weißrussland mit dem Vw-Bus zu dem Turnier angereist und der Capo der Jungs zeigte uns ein Handyfoto von seinem Cousin, der in Wien lebt und angeblich Mitglied der jungen Legion ist. Aufgrund des schlechten Wetters waren bald mehr Polizisten und Militärs als Fans im Stadion. Die Austria konnte auch recht passabel mithalten und knapp vor Schluss gelang auch noch der verdiente Ausgleich zum 1:1, das zu einem dramatischen Elfmeterschießen führte. Momo Diabang vergab zwar seinen Elfmeter recht stümperhaft, da aber Safar den 5. russischen Elfmeter hielt, blieb die Austria im Spiel. Nachdem alle Spieler schon einmal geschossen hatten (auch Tormann Safar traf für unsere Veilchen), kam es zum zweiten Durchgang. Beim Stand von 13:12 konnte Safar seinen zweiten Elfer halten und sicherte so den Finaleinzug der Austria. Der Finalgegner wurde im zweiten Spiel dieses Tages zwischen der heimischen Zweitliga-Mannschaft Zhemchuzhina Sochi und dem tschechischen Klub Viktoria Pilsen ermittelt. Mit den Atzgersdorfern Wudle und Atzge, die gemeinsam mit ca. weiteren 15 Fans mit der Mannschaft im Charterflieger der Air Dubrovnik angereist waren, ging es erneut in die Stadt. Zur Stadtbesichtigung kam es wieder nicht, da wir in einer heruntergekommenen einheimischen Kneipe unbedingt einen russischen Wodka kosten mussten. Nach etlichen Runden Bier und mehreren Flaschen Wodka war der Abend für manche Austrianer früher vorbei als gewollt und so musste mit dem Taxi der taktische Rückzug zum Hotel angetreten werden. Für manche endete der Wodkaabend gleich im Bett, die anderen genossen noch den Urlaub im Gemeinschaftsraum bis weit nach Mitternacht.

Den spielfreien Freitag nutzten einige vom Commando-Suff zum Ausnüchtern, während wir Bulldogs einen Ausflug an die russisch-georgische Grenze machten, die nur ca. 10 Kilometer südlich des Flughafens Adler liegt. Es handelt sich aber nur völkerrechtlich um die russisch-georgische Grenze, da sich das Volk der Abchasen, die auf der georgischen Seite die Grenzregion bewohnen, seit Anfang der 90iger Jahre für Selbstständig erklärten und ihre Unabhängigkeit ausriefen, die aber nur von Russland, Venezuela, Costa Rica und der Südseeinsel Nauru anerkannt wird. Die Abchasen haben eigene Autokennzeichen und nach unterschiedlichen Angaben zwischen 200000 und 380000 Einwohner und ist im etwa so groß wie das Burgenland. Wer mehr über Abchasien wissen möchte kann sich ja über Wikipedia darüber informieren. An der kleinen Grenzstation versuchten wir eine Einreise nach Abchasien, die auch problemlos möglich gewesen wäre, hätten wir in Österreich ein russisches Visum mit mehrmaliger Einreise beantragt. Denn so hätten wir zwar in Abchasien einreisen, aber nicht mehr zurück nach Russland ausreisen dürfen, was sicher äußerst abenteuerlich geworden wäre, denn einmal in Abchasien kannst du weder nach Georgien, noch nach Russland zurück und da es Abchasien ja laut UNO gar nicht gibt oder geben dürfte, kann einem dort auch kein internationaler Diplomat helfen. So nahmen wir mit dem großen Markt im Grenzort Vorlieb. Dort gab es fast alles zu kaufen, am billigsten waren heimische Zigaretten der Sorte „Mapka“ in der klassischen Weichpackung um 90 Rubel (umgerechnet 2,20 Euro pro Stange). Haufenweise Schuhe, schlecht kopierte Kleidung internationaler Modekonzerne, Getreide und Gewürze rundeten das Angebot ab. Direkt an der Grenzstation gab es auch einen „Army-Shop“ mit teilweise originalen Polizei- und Militärjacken, Leibchen und Aufnähern. So wechselten um einige Rubel Bomberjacken und russische Devotionalien ihren Besitzer.

Nach der Einkaufstour an der abchasischen Grenze ging es mit den einheimischen Dolmustaxis in einer Stunde Fahrzeit zurück zum Busbahnhof nach Sotschi. Jörg, der gleich hinter dem Fahrersitz Platz genommen hatte und sich als Vizekassier im Bus bewährt hatte, braucht jetzt nur mehr die russische Sprache zu lernen und kann dann als Fahrer eines Dolmustaxis der Verkehrsbetriebe Sotschi anfangen. Nach der anstrengenden Arbeit war nicht nur bei Jörg der Hunger schon groß und so ging es gleich ins nächste türkische Restaurant. Gegrillte Hendlspieße und Lammkeulen genossen wir bei der Fußballübertragung des türkischen Supercupfinales zwischen Besiktas Istanbul (mit dem Austria-Kurden Ekrem Dag) und Gencerbirgli, oder wie man diesen sinnlosen Klub schon schreibt. Nachdem großartigen Essen ging es später mit dem Taxi retour in unser Hotel, wo wir den Abend wieder im altbekannten Gemeinschaftsraum ausklingen lassen wollten, der aber dieses Mal besetzt war. So musste das Zimmer von Nina und Virus als Partyraum und Zockerabsteige herhalten. Das verhinderte Liebespaar hätte schon gerne gekuschelt, musste uns aber weiterhin beim Pokern zusehen. Aber wir Pokerspieler hatten dann zu später Stunde Mitleid mit der liebeshungrigen Nina und verließen das Zimmer.

Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück zum Stadion, wo schon um 11:00 MEZ bei strömenden Regen das Sotschi Cupfinale zwischen Austria Wien und Viktoria Pilsen stattfand. Aufgrund des schlechten Zustandes des Rasens auf dem Hauptplatz wurde das Match kurzfristig erst 10 Minuten vor Spielbeginn auf den Kunstrasenplatz verlegt. Für die Veranstalter ein Desaster, denn sie schafften es im Gegensatz zu uns Bulldogs und den Atzgersdorfern nicht, ihre Transparente am Nebenplatz anzubringen. Bei Temperaturen um die 0 Grad Celsius waren nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans auf der windigen Tribüne gefordert. Die Ersatzspieler versteckten sich neben uns unter ihren großen Decken, während das Match sogar kurzfristig aufgrund eines Hagelgewitters unterbrochen werden musste. Nach der kurzen Unterbrechung, in der die Austriaspieler Unterschlupf und Schutz unter der Tribüne gesucht hatten, ging die Partie im strömenden Regen weiter. Unsere Kicker kamen mit diesen widrigen Bedingungen besser zurecht, und Rückkehrer Roland Linz traf unter großem Fanjubel zur verdienten 1:0 Führung. Die Tschechen hielten zwar verbissen dagegen, aber nach dem schönen 2:0 Kopfballtreffer von Schumacher war die Partie gelaufen und der mitgereiste Veilchen Anhang durfte mit dem Sotschicupsieger 2010 jubeln. Von den nächsten Aktionen dürfte der zu Hause gebliebene Austriamanager Markus K. vorläufig nichts gewusst haben, denn die mitgereisten Fans wurden von der Austria-Delegation zum Buffetessen ins Sporthotel eingeladen, obwohl doch einige von ihnen in letzter Zeit nicht zu den persönlichen Freunden von Markus K. gehören, sondern eher auf der Liste der Haus- und Stadionverbote aufscheinen. Das Buffet war für russische Verhältnisse recht ok und während sich Austriafans und die Spieler von Viktoria Pilsen sich ordentlich am Buffet bedienten, verweigerten die verwöhnten Austriaspieler teilweise die Nahrung. Während sich Zlatko Junuzovic noch mit einem Teller nackter Nudeln ohne Saft und Beilagen bediente, verweigerte zum Beispiel Manuel Ortlechner das Mittagessen und träumte weiterhin vom Luxushotel im Trainingslager von Marbella. Ein anderer junger Austriaprofi fiel beim Buffet mit den Worten: „Scheiss Russland, wann geht’s denn endlich wieder ham?“, auf. Für die Austria und Pilsen Delegation ging es nach dem Essen sofort zum Flughafen, wo mit der Chartermaschine die Heimreise angetreten wurde. Wir hatten noch einen Nachmittag und eine Nacht in Sotschi. Auf dem aufgeweichten Hauptfeld des Stadions fand danach bei idealen Rugby-Bedingungen das Rugby-Länderspiel Russland gegen Portugal statt, das wir einige Zeit beobachteten. Zur Halbzeit glich der Rasen im Stadion einem umgeackerten Erdäpfelacker in der russischen Tundra und auf den Platzwart wartet in den nächsten Tagen und Wochen wohl viel Arbeit um den Platz wieder in Schuss zu bringen, denn unbestätigten Gerüchten zufolge hat die Austriaführung bereits zugesagt, den Titel im Februar 2011 zu verteidigen.

Am Sonntag gab es für uns Fußballfans schon um 3:30 MEZ die Tagwache, da unser Flug nach Moskau um 6:00 auf dem Programm stand. Gerade beim Abflug (8:00 russischer Zeit) lachte endlich wieder die Sonne über die schneebedeckten Hügeln und Berge rund um Sotschi. In Moskau hatten wir zwar noch immer heiteren Himmel, aber die Temperatur sank doch unter Minus 10 Grad, das sich mit dem eisigkalten Wind noch um einiges kälter anfühlte. Das Tagesprogramm in Moskau hatte Virus in stundenlanger Arbeit akribisch vorbereitet und geplant und alle Austrianer begaben sich gemeinsam auf die Tour durch Moskau. Mit dem Taxi ging es zuerst zum Stadion vom Vororteklub FK Kimchi Moskau, wo vor einiger Zeit ein gewisser Nastja Ceh unter Vertrag stand. Nach einer kurzen Fotopause fuhren wir weiter durch die Satellitenstädte im Norden Moskaus zum alten Stadion von Dinamo. Im Winter wird das Stadioninnere als Eislaufplatz genutzt und selbst Virus wagte sich aus fototechnischen Gründen auf das glatte Parkett. Mit der direkt neben dem Stadion gelegenen U-Bahn ging es nun zum Höhepunkt der Moskauer Stadtrundfahrt. Nach kurzen Orientierungsproblemen fanden wir dann doch noch den Eingang zum Roten Platz, den vor langer Zeit ein damals jugendlicher, deutscher Hobbypilot als Landebahn für sein kleines Sportflugzeug nutzte. Den imposanten Anblick zwischen Zwiebeltürmen und Kreml nutzten wir für ein kurzes Fotoshooting mit unserem Bulldogstransparent. Die Zeiten haben sich in Moskau auch seit der Landung von Matthias Rust nicht geändert, denn innerhalb von wenigen Sekunden war der russische Geheimdienst und die Polizei vor Ort. Die Fotos auf der Digitalkamera mussten unter polizeilicher Aufsicht gelöscht werden, damit war aber die Sache noch lange nicht vorbei. 2 Jungs der Bulldogs wurden kurzfristig in Gewahrsam genommen und konnten erst nach einiger Zeit ihre Sightseeingtour fortsetzen. Wie man sieht ist auch noch im Jahr 2010 der russische Geheimdienst immer einsatzbereit, aber wir Fußballfans sind ja auch nicht auf der Nudelsuppe daher geschwommen und haben auf einer zweiten Kamera Fotos für die Ewigkeit geschossen. Nach diesem Höhepunkt der Russlandtour gab es noch Stadienbesichtigungen im Championsleaguefinale erprobten Olympiastadion Luschniki (Heimstätte von ZSKA und Spartak Moskau), dem Lokomotivstadion sowie dem Stadion Eduard Stelzow, der früheren Heimstätte von Torpedo und jetzigen Heimstätte von FK Moskau.

Um 20:30 erfolgte mit Aeroflot der Rückflug von Moskau nach Wien und Sonntagabend um 22:30 war der ereignisreiche und interessante Russlandausflug Geschichte.

Martin/B.D. 92

BULLDOGS ON OSTEUROPA TOUR 2010

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